Überzeugende technische Erkenntnisse

Jedes gewöhnliche Feuer sowohl fester Stoffe (Brände der Brandklasse A) als auch flüssiger Stoffe (Brände der Brandklasse B) oder Fettbrände (Brände der Brandklasse F) sind Gasbrände.

Setzt man zum Beispiel ein Stück Holz einer Hitzequelle aus, wird diese den Zelluloseverfall in Gang setzen (siehe unten).
Daher ist ein Holzfeuer zunächst ein Gasbrand:

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a) The two main reaction pathways of thermal decomposition of wood.
b) Splitting of cellulose molecules in the tar-forming reaction (normal combustion).
c) Splitting of cellulose molecules in the char-forming reaction.

schema_b_de

schema_c_de

Die thermische Zersetzung von Holz ist abhängig von externen Faktoren wie der Art der Erhitzung, der Erwärmungsrate des Materials, etc. Daher haben Holzprodukte keine explizite Entzündungstemperatur. Die Entzündung findet innerhalb einer gewissen Temperaturspanne statt bei der die Wahrscheinlichkeit einer Entzündung groß genug ist. Die angestrebte Temperatur der Entzündung von Holz liegt normalerweise bei 350°C, wobei die spontane Entzündung bei ungefähr 600°C erfolgt.

Bei der Verbrennung ist die freigesetzte Hitze die treibende Kraft für ein Feuer. Je größer die freigesetzte Hitze bei einem brennenden Objekt ist, umso schneller breitet sich das Feuer aus und umso wärmer werden das Gas und die umliegenden Oberflächen. Folglich ist eine der bedeutendsten Größen, die brennendes Material beschreiben, die Wärmeabgaberate, bezeichnet als Q und ausgedrückt in kW.

Zusätzlich zu der internen Materialstruktur und den Materialeigenschaften hängt die Wärmeabgaberate stark von externen Faktoren ab. Daher können exakte Q -Werte für unterschiedliche Materialien gar nicht angegeben werden. Die wichtigsten externen Faktoren, die einen Effekt auf Q haben, sind die Netto Energiebelastung der Oberfläche Q“net und die Sauerstoffkonzentration der Umgebung, angegeben mit dem Faktor f(O2). Die internen Eigenschaften eines Materials die auf Q wirken, sind die Wärme der Verbrennung ∆Hc die Wärme der Vergasung Lv und die spezifische Wärmekapazität C.

equation

Die folgende Gleichung zeigt die Wärmeabgaberate pro Einheit brennenden Materials, wobei Tig die Entzündungstemperatur und T0 die Umgebungstemperatur darstellen. Es sei angemerkt, dass zusätzlich zur hereinkommenden Wärmestromdichte auch die Energiebelastung der Oberfläche vom Wärmeverlust der Oberfläche abhängt.


Öl als Produkt selbst brennt nicht.

Der Wärmeanstieg ermöglicht die Produktion von entzündlichen Dämpfen und nur diese brennen. Ein Flüssigbrand ist wie bereits gesagt ein Gasbrand.

Dieselbe Darstellung kann mit Fettelementen ebenfalls durchgeführt werden; der starke Temperaturanstieg führt zur Dampfproduktion und sodann zur Selbstentzündung.
Ein Fettbrand ist ein Gasbrand.

UNITEQ hat die Entzündungsmechanismen von Materialien der Klassen A, B, D und F untersucht.

Die Feuerbekämpfung erfolgt zunächst durch die Behandlung der Oberfläche des brennenden Materials, um die Dampfbildung zu unterdrücken und dann das Feuer zu stoppen.
Alle UNITEQ Produkte sind so aufgebaut, dass sie der 2006/122/EC bezüglich des maximalen Inhalts von PFOS in Feuerlöschschäumen entsprechen genauso wie auch dem “ PFOA Stewardship program» eingeführt in 2006 durch die Environmental Protection Agency.

Zur Information, das «PFOA Stewardship program» richtet sich auf die reine PFOA Abschaffung bis 2015.
Dieses zweifache Ziel erhebt einen neuen Anspruch an die Formulierung von Feuerlöschschaum und dessen Technologie mit strikten Kriterien, besonders für die Menge des eingesetzten Fluoranteils.

Mit der Expertise der Oberflächenbehandlung, besonders bei Bränden der Klasse A, bietet Uniteq jetzt drei Produktbereiche:
  • UNITEQ
  • UNITEQ „GO GREEN“
  • besonderen Risiken